5 Gründe für Bilder an deiner Wand

Mai 04, 2021

5 Gründe für Bilder an deiner Wand

Eigentlich erzählen wir nichts Neues, wenn wir sagen, dass Bilder - egal ob Fotografien oder gemalte Kunst - an euren Wänden für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Doch das ist nicht das Einzige, was sie bei uns bewirken! Bilder an unseren Wänden machen viel mehr mit uns, als ihr vielleicht glauben mögt. Wir zeigen euch fünf Gründe, warum ihr euch Bilder an eure Wände hängen solltet!

 

    1. Bilder machen gesund und glücklich

      Ihr sitzt in einem Raum auf einem unbequemen Stuhl, grelles Licht kommt aus den Leuchtstoffröhren, die Wände sind kahl, laute Geräusche durchwandern die Luft. Ihr fühlt euch gestresst und angespannt. So, oder so ähnlich fühlt man sich im Wartezimmer eines Krankenhauses, beim Arzt oder in einem sterilen Bürowartebereich. Besonders im Gesundheitswesen steht eine unangenehme, laute und stressige Atmosphäre stark im Gegensatz zu dem eigentlichen Ziel des Gesundwerdens. Studien haben bereits herausgefunden, dass Erkrankte ein anderes Raumempfinden haben als Gesunde. Glücklicherweise wird Gesundheit mittlerweile immer mehr in einem ganzheitlichen Konzept wahrgenommen und umgesetzt. Denn nicht nur die Behandlung an sich ist es, die Menschen gesund macht. Vielmehr können auch umgebende Faktoren heilsam wirken. Auf dieser Annahme hat sich auch der Begriff der heilsamen Architektur aufgebaut. Man geht davon aus, dass offene Räume mit natürlichem Licht, Rückzugsorte mit gemütlichem Mobiliar und viele Pflanzen sich äußerst positiv auf die Patienten auswirken. Um ein solches Konzept abzurunden gehören selbstverständlich auch schöne Bilder dazu. Diese können bspw. einem Warteraum oder einem Arztzimmer eine entspanntere und freundlichere Atmosphäre geben. Die Patienten sind weniger mit ihrer Erkrankung beschäftigt und können sich vielmehr darauf konzentrieren gesund zu werden.

      Außerdem stellt unser Gehirn beim Anblick von ansprechenden Bildern eine direkte Verbindung zu unseren Erinnerungen, Träumen und Wünschen her. In einem solchen Moment unterscheidet das Gehirn nicht zwischen Fiktion und Realität und kann sich direkt in die Szenerie einfühlen.

      Konkret bedeutet das: Wenn das was wir sehen, positive Erinnerungen oder Gefühle in uns hervorruft, dann schüttet unser Körper Glückshormone aus. Und das Beste daran ist: Es gibt keinen Gewöhnungseffekt! Diesen „Glücksschub“ könnt ihr euch also immer und immer wieder holen. Aus diesem Grund werden Bilder sogar inzwischen zur Behandlung in der Psychotherapie eingesetzt.  Bilder betrachten kann also nicht nur gesünder und entspannter machen, sondern auch einfach glücklich. Und wer von uns möchte das nicht?

       

        2. Bilder fördern die Produktivität und Kreativität

            Viele von uns sitzen nun schon lange im Homeoffice und wahrscheinlich wird das für eine gewisse Zeit noch so bleiben. Wir selbst haben zu Beginn vom Esstisch bzw. dem Schlafzimmer ausgearbeitet und dabei nur den Bildschirm vor der weißen Wand gesehen. Für eine gewisse Zeit ist das auch alles kein Problem. Doch wer kreativ und konzentriert arbeitet, lässt oftmals den Blick durch den Raum schweifen. Sind die Wände kahl und eintönig, hat das Auge nicht die Chance sich während des Schauens zu regenerieren. Weiße Wände stellen sogar eine Überforderung für das Auge dar. Dies erkennt man an den grauen Flecken, die bei einem längeren Blick auf eine weiße Wand entstehen.

            Um also einen optimalen Zustand herzustellen, braucht unser Auge mehr als nur kahle Wände. Ihre Wirkung wird oftmals unterschätzt, doch mittleiweile haben auch wissenschaftliche Studien einen direkten Zusammenhang zwischen einer abwechslungsreichen Umgebung und einer verbesserten Produktivität und Kreativität feststellen können.

            Visuelle Reize werden in unserem Gehirn deutlich schneller verarbeitet als bspw. das geschriebene Wort. So führt der Blick auf ein Bild schnell zu einer neuen Assoziation und damit zu einer Trennung der Gedanken von der ursprünglichen Aufgabe. Das Gehirn kann sich entspannen und den Gedanken freien Lauf lassen. Dadurch wird automatisch kreatives Denken angeregt und produktives Arbeiten gefördert.

             

             

            3. Bilder verbessern dein Image

              Die Einrichtung und das Design unserer eigenen Räumlichkeiten, egal ob unsere Wohnung oder das Büro, erzählen den Besuchern automatisch etwas über uns. Und wer möchte sich da nicht von seiner besten Seite zeigen und bspw. als freundlich, offenherzig und zuverlässig wahrgenommen werden. Insofern macht es Sinn sich erst einmal darüber klar zu werden, welche Message man Besucher*innen und Gästen vermitteln möchte. Im beruflichen Umfeld sind vor allem die Stichworte Kompetenz, Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit maßgebend, um bestehende Kunden weiter an sich zu binden und Neukunden willkommen zu heißen. Dementsprechend kann man mit der Bilderauswahl das eigene Firmenimage bewusst steuern.

              Die visuelle Wahrnehmung nimmt mehr als dreiviertel der Kapazität unseres Gehirns ein. Das, woran wir uns am besten erinnern, wenn wir in einem Raum waren sind visuelle Eindrücke. Insofern bieten schöne Bilder unglaublich viel Potenzial, Besuchern lange und nachhaltig im Gedächtnis zu bleiben und euer Unternehmen mit positiven Emotionen zu verbinden.

              Bei der Auswahl der Bilder ist selbstverständlich auch darauf zu achten, dass die Kunstwerke zum eigenen Geschmack sowie zur Corporate Identity passen und die Werte des Unternehmens widerspiegeln. Aus unserer Erfahrung bietet es sich dabei an, auch die Mitarbeiter*innen in den Auswahlprozess aktiv miteinzubeziehen.

               


                4. Mitarbeiter*innen wollen Kunst an ihrem Arbeitsplatz. Und Kunden freuen sich gleich mit!

                  Eine Umfrage bei 1.000 Beschäftigten in Deutschland hat sich genau mit diesem Thema beschäftigt. So wurden die Mitarbeiter*innen unter anderem gefragt, welchen Einfluss Kunst im Büro auf sie hat und welche Kunst sie sich wünschen.

                  60% der befragten Personen gaben dabei an, dass sie schon Kunst am Arbeitsplatz haben. Darüber hinaus fanden über 70% der Befragten, dass Kunst an jedem Arbeitsplatz vorhanden sein sollte.

                  Noch viel spannender sind dabei die Begründungen der befragten Personen. So gingen jeweils 64 - 69% der Beschäftigten davon aus, dass Kunst im Büro die Produktivität und Kreativität fördert, dass Kunst den Stresspegel senken kann und die Außenwirkung des Unternehmens für Kunden und potenzielle Bewerber steigert.

                  Womit wir von LEMEDIA uns direkt identifizieren können ist natürlich, dass bei der Auswahl der Kunst jede zweite Person Fotografien bevorzugt. Menschen nehmen Fotografien einfach intuitiver war und können deutlich schneller und besser eine Verbindung aufbauen als bspw. zu abstrakt gemalten Bildern oder Skulpturen. Fotografien bilden in ihrer Funktion die Realität ab, die wir täglich mit unseren eigenen Augen sehen und verstehen können. Bei abstrakter oder gemalter Kunst ist oftmals gar nicht klar, was der Künstler oder die Künstlerin mit der Arbeit aussagen möchte oder welches Gefühl beim Betrachten entstehen soll. Aber natürlich möchten wir uns hier nicht über Geschmack streiten, denn der ist ja bekanntermaßen sehr individuell.

                  Kunst kann unglaublich vielseitig sein und nicht nur hübsch aussehen. Warum also nicht den großartigen Mitarbeiter*innen eine Freude machen und ein paar schöne Bilder an die Wände hängen.

                   

                    5. Bilder wirken sich positiv auf die Raumakustik aus

                      Jede/r von uns kennt es vom Umzug in eine neue Wohnung oder von großen Hallen, in denen man sich kurzzeitig aufhält. Ist ein Raum besonders leer, so ist die Akustik für unser Ohr unangenehm. Es hallt, es ist laut. Die Schallwellen im Raum werden an den leeren Oberflächen wie Tischtennisbälle reflektiert, bis sie ihre Energie verloren haben und wir sie nicht mehr hören können. So übernehmen bspw. Möbel und Teppiche in einem Wohnzimmer die Aufgabe eines Schallabsorbers. Genauso können auch Wandbilder wirken. Dabei hilft das Material von Bildern auf Acrylglas und Alu Dibond, den Schall im Raum teilweise zu absorbieren. Es sollten allerdings nicht zwei Acryl- oder Alu Bilder an gegenüberliegende Wände montiert werden, da es sonst zu einer Schallreflektion kommen könnte. Ganz besonders gut eignen sich zur Verbesserung der Raumakustik Bilder auf Leinwand. Durch die textile und grobporige Oberfläche aus 100% Baumwolle werden die meisten Schallwellen von solchen Bildern einfach geschluckt.

                      Nicht nur angenehm fürs Auge, sondern auch für die Ohren. Wandbilder sind eine großartige Möglichkeit einen Raum optisch und akustisch aufzuwerten.

                       

                      Zu guter Letzt

                      Wer es bis hierher geschafft hat, hat sich wirklich ein großes Lob und ein Dankeschön verdient. Wir hoffen, euch hat der Artikel gefallen und ihr konntet das ein oder andere daraus mitnehmen. Jeder von euch ist herzlich dazu eingeladen, seine Meinung zu teilen und mitzudiskutieren.

                      Wie nehmt ihr Bilder war? Habt ihr Fotografien Zuhause oder auf der Arbeit? Wie würdet ihr gerne euren Arbeitsplatz mit Bildern einrichten?

                      Natürlich stehen wir euch auch sehr gern für Beratungen zum Thema Einrichtung von privaten und geschäftlichen Räumen zur Verfügung. Lasst einfach eine Mail an info@lemedia.shop da und wir melden und so schnell wie möglich zurück.

                       


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                      Jetzt haben wir uns schon ein Weile nicht mehr gemeldet. Es ist nicht so, dass es in der letzten Zeit nichts zu erzählen gegeben hätte. Denn die vergangen Wochen und Monate haben wir intensiv dazu genutzt, LEMEDIA als Firma “neu” auszurichten. 
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                      April 23, 2021

                      Ein kleiner Zufall mit großen Auswirkungen - Bantko ist da

                      Seit nun schon 4 Wochen sitzen wir in unserem neuen Büro in Köln und arbeiten fleißig an den nächsten Projekten für euch. Wir haben uns schon ziemlich gut eingelebt und vieles ist langsam Alltag geworden. Nicht so richtig in diesen Alltag passte da zunächst dieser Kerl mit den runden Brillengläsern und der Mütze auf dem Kopf, der im Nachbaroffice bei unseren Freunden von frankandevan productions plötzlich täglich ein und aus ging. Hatten Paul und Björn einen neuen Mitarbeiter oder für ein großes Projekt einen Freelancer engagiert?

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